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Connichi Dancing

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Update 2: Wir machen weiter! Alles zum neuen Projekt gibt es auf der eigenen Projektseite für ConDance

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Update: Vorhin erreichte mich eine E-Mail von Audio Chris aus der ich gerne etwas zitieren möchte:

Wir können gerne jederzeit wieder was zusammen machen, denn durch deine “Schnapsidee” wurde aus tbde eigentlich auch erst eine Band, vorher wars nur so ne Art Projekt und na ja, was soll ich sagen wir spielen im Juli die erste show, als Band. Danke erst mal dafür, weil uns das Projekt erst zusammen gebracht hat.

Deswegen möchten wir den Jungs und Mädels von tBDe alles gute Wünschen und hoffen, dass sie im Juli die Bühne rocken!
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Es ist soweit! Während einer Releaseparty im kleinen Kreise haben wir vor wenigen Stunden unser Videoprojekt vom September 2009 released. Das ganze ist ein Tanzvideo auf Deutschlands größter Animeconvention, der Connichi in Kassel. Geplant war es, dass wir ein Video machen, in dem wir die gute Laune vom Wochenende einfangen und in ein Video verpacken. Nachdem das Video seine Premiere breits letzte Woche auf der AniMUC feiern durfte und sehr gut ankam haben wir es nun geschafft und können das die Welt auf das Video loslassen … oder anders herum.

Viel interessanter jedoch ist die Geschichte, wie es zu dem Video kam. Und genau diese Geschichte möchte ich gerne erzählen:
Vor ungefähr einem Jahr kam Flo auf mich zu und zeigte mir ein Video auf YouTube, welches mich nicht nur sehr berührte, sondern auch sehr inspirierte. Die rede ist von “Where the Hell is Matt“, einem der meist gesehensten Videos auf YouTube überhaupt. Das Video lief damals bei mir in Dauerschleife und ich hörte mir das Lied bestimmt zusätzlich bestimmt bis zu 20 Mal am Tag an. Aber wie es so mit Sachen ist, welche einen begeistern, ebbte auch diese Begeisterung mit der Zeit wieder ab. Bis irgendwann im August, als ich bei Flo war und es sich abzuzeichnen begann, dass wir auf die Connichi fahren würden.
Der eigentliche Anstoß zum Video kam jedoch einige Wochen später, als ich die Schnappsidee hatte, dass wir, “Um den guten Spirit des Wochenendes einzufangen“, das Where the Hell-Video auf der Connichi nachdrehen könnten. Zuerst brauchte es echt Überredungskunst Flo davon auch zu begeistern, aber wie man es sieht, habe ich es doch geschafft. Relativ schnell dachte ich für die Aufnahme an unseren Chris, der auch schnell mit dabei war und sehr begeistert von der Idee war. Immerhin kam sein letztes Videoprojekt  “Die Tempelherren – Das gespaltene Kreuz“, wo er als Kameramann und Hauptdarsteller, was eine echt abgefahrene Mischung ist, teilnahm, abgeschlossen und somit hatte er Zeit und Lust auf etwas neues.
Gleichzeitig fragten wir uns, was für ein Lied wir nehmen würden. Uns war relativ schnell klar, dass wir das Video unter einer CC-Lizenz veröffentlichen wollen, damit die Leute es einfacher tauschen und ggf. selber in ihren verrückten Ideen einbauen könnten. Unter diesem Aspekt schrieb ich in einer weiteren verrückten Schnappsidee auf Twitter, dass ich nach jemanden suchen würde, der für ein bis dato nicht weiter genanntes Videoprojekt einen Song produzieren wollte. 2 Tage und ca. 50 Retweets später kam ich in Kontakt mit Zingtoh, der ebenfalls Chris heißt.

Daher kommt auch das “Video Chris” und “Audio Chris”, was aufmerksame Zuschauer relativ schnell in den Credits bemerkten. Das kam daher, dass wir sehr schnell feststellten, dass es sehr verwirrend war, wenn wir sagten immer das selbe passierte: “Der Chris blablabla” “… welcher Chris?” und so fingen wir sehr schnell an “Audio Chris” und “Video Chris” zu sagen, was sich wirklich solang hielt, dass diese Nicknames es bis in die Credits schaffen sollten.

Nun standen wir also da, hatten eine Idee, eine Kamera sowie ein extra für uns produziertes Lied, aber keine Ahnung, wie es weitergehen sollte. Eigentlich war es geplant, dass wir als Helfer auf die Connichi fahren sollten. Die Anmeldungen waren auch durch aber so langsam realisierten wir, dass dies keine Sache sein würde, bei der wir zwei oder drei Szenen drehen würden, diese zusammenschneiden und fertig sein würden. Also haben wir uns überlegt, ob es nicht vielleicht möglich sein würde die Aufgaben auf der Connichi umzudrehen und uns in erster Instanz um das Video zu kümmern. Mit dieser Idee schrieben wir die Organisatoren der Connichi an und, ich weiß selber heute noch nicht, wie das möglich war, bekamen wirklich “Frei-”Karten für die Con, um uns dort komplett auf den Dreh konzentrieren zu können. Zudem kam nach und nach immer mehr Support von Seiten der Connichi, sei es in Form von Drehgenehmigungen in Säälen, auf der Bühne oder einfach nur die generelle Hilfsbereitschaft auf der Con selber.
Somit standen wir also vom 18. bis 20. September in Kassel und drehten, was das Zeug hielt. Und ich kann euch wirklich sagen, dass es verdammt anstrengend ist und ich einen wirklich höllischen Muskelkater hatte. Gleichzeitig blieben wir unserem Motto zudem treu und nutzten unsere Drehpausen, um auf der Con zu helfen, wo wir konnten.

Auf der Con selber kam aber, zu unserem großen Erstaunen, weiter Support für unser kleines Projekt hinzu. So wurden wir beispielsweise in das Informationssystem am Animexxstand, einem sehr zentralen Punkt der Veranstaltung, aufgenommen mit dem Hinweis auf unsere 4 großen Drehtermine. Zudem bekamen wir die Zusage, dass das fertige Projekt auf die Heft-DVD der AnimaniA, dem ältesten und wohl immer noch auflagenstärkste Japanpopulärkultur-Magazin Deutschlands, kommen würde. Die Ausgabe mit unserem Video wird wohl Anfang Juni in den Handel kommen.
Und somit waren wir dann auch, sehr viel schneller, als uns lieb war, mit dem Wochenende und dem Dreh fertig. Im Kasten waren etwas mehr, als 50 Szenen und insgesamt knapp eine Stunde Rohmaterial, was meine Sorge, dass wir ein fünfminütiges Video nicht zusammenbekommen würden, sehr schnell beseitigte. Außerdem lernte ich etwas, was ich wohl so schnell nicht vergessen werde: Gebe niemals einen genauen Zeitraum für die Postproduktion ab, wenn du nicht genau weißt, ob du ihn einhalten kannst. Angegeben haben wir damals, dass wir bis Mitte/Ende Oktober fertig seien wollten, jedoch dauerte es nun doch etwas mehr, als 6 Monate, bis wir alles an Material, Terminen, Musik und weiterem abgesprochen haben und letztes Wochenende mit “Connichi Dancing” auf der AniMUC unsere Premiere feiern durften.

Wenn ich mit nun also die ganze Story nochmal durch den Kopf gehen lasse und mir überlege, welchen Weg diese “Schnappsidee” also gegangen ist und was aus ihr wurde, so sehe ich vor allem auch viele, viele Menschen, die dieses Video erst möglich gemacht haben. Und somit gehen nochmal ganz besondere Danksagungen an:

  • “Video Chris”
    Vielen, vielen Dank, dass du uns so sehr bei allem geholfen hast. Ohne dich gäbe es das Video nicht!
  • Flo
    Es war ein unvergessliches Wochenende.
  • “Audio Chris” & the Budd Dwyer effect
    Danke Jungs für euer wirklich tolles Lied. Ich freue mich schon drauf mehr von euch zu hören. Gebt auf jeden Fall bescheid, wenn ihr mal in Frankfurt seid!
  • Connichi & Animexx
    Vielen Dank für all euren großartigen Support. Ohne euch würde das Video auf keinen Fall so aussehen, wie jetzt!
  • AnimaniA
    Vielen Dank auch an euch für die Hilfe das Video zu verbreiten. Wir freuen uns schon sehr auf die AnimaniA-DVD, auf der wir tanzen werden!
  • Elly-san
    Dir eine eigene Lobeswidmung, da du es wirklich geschafft hast, es nicht nur mit mir auszuhalten, sondern uns gleichzeitig immer noch so viel zu ermöglichen!
  • Kathal
    Die ebenfalls eine eigene Widmung aus Dank, dass du uns so eine klasse Assistenz warst!
  • Sanitäterteam
    Danke dafür, dass wir bei euch immer mit offenen Armen empfangen wurden. Danke auch, dass ihr so klasse drauf wart und das Projekt so klasse fandet. Hoffentlich erfüllen wir eure Erwartungen!
  • Ein unglaublich rießiges Lob an alle Menschen, die mit getanzt oder sonstwie auf dem Video zu sehen sind. Ihr wart wirklich total klasse und habt dem Video überhaupt ein Gesicht gegeben!

Und damit ihr sehen könnt, was das Endergebnis ist, kommen nun endlich die Links zum Video. Sogar gleich in unterschiedlichen Versionen und mit einem Direktdownload des Themes von “Connichi Dancing”.



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